Die unendliche Geschichte: Internet Explorer

Website-Plugin soll User zum Update auf modernere Browser bewegen.

Der Internet Explorer (IE) 6 ist nun zehn Jahre alt. Man möchte meinen, dass die meisten Menschen erkannt haben, wie wichtig es ist sich auf moderne Browser zu stützen. Viele Plattformen im Internet funktionieren mit aktuellen Techniken und vernachlässigen bewusst die “Oldies” unter den Browsern.

Das hässlichste Beispiel ist hierbei immer der IE 6. Die Liste an Fehlern und Unzulänglichkeiten ist genau so lang wie die Anzahl an Entwicklern, die bewusst auf eine Optimierung für alte Eisen verzichten.

Wie bewege ich die letzten Dinosaurier zu einem Update?

Die einfachste Möglichkeit ist es, folgendes Skript einzubinden:

<!--[if lt IE 8]><script src="http://static.my-webdesigner.com/IE/upgrade.js"></script><![endif]-->

Diese Zeile kann an eine beliebige Stelle im Code der Website eingefügt werden und zeigt eine typische Warnmeldung auf der Oberseite des Browsers an.

 

Das Skript darf übrigens frei benutzt werden und ist vollkommen kostenlos.

Über Gerald:
Wer ist der Author? Gerald Schittenhelm ist Geschäftsführer bei my-webdesigner.com und schreibt über webrelevante Themen.

  1. Thies sagt:

    Hallo.

    ich verstehe Dich vollkommen und keine Deine Idee auch nachvollziehen. Aber es gibt eine Sache, die man beim Thema IE6 nicht vergessen darf. Er war mal der wichtigste Browser und viele (vor allem grosse) Unternehmen haben das firmeneigene Intranet auf dem IE6 aufgebaut. Und die ändern nicht so schnell die Browser-Architektur, weil es a) sehr kostenintensiv wäre und b) auch nicht so ohne weiteres geht. Und daher wird es (leider) noch etwas dauern, bis der IE6 wirklich verschwunden ist.

    Ich weiss das, weil ich einerseits selber code und andererseits bei einem Konzern tätig bin, der den IE6 weiterhin nutzt :)

  2. Gerald sagt:

    Hallo und danke für deine Beteiligung.

    Mir ist die Tatsache bewusst, dass einige (gar nicht so viele) Unternehmen noch mit dem IE6 vorlieb nehmen müssen, das ist etwa auch bei der Bank Austria der Fall, deren komplette Infrastruktur für die (auch damals nicht sehr fortschrittliche) Version 6 des Internet Explorer konzipiert wurde.

    Einerseits verständlich (“never change a running system”), andererseits blockiert diese Vorgehensweise künftige Entwicklungen oder zögert diese so lange hinaus, bis es nicht mehr anders geht.

    Nur stelle ich mir die Frage, welche notwendigen Funktionsweisen der IE6 mit sich bringt, die mit neuen modernen Browsern nicht simuliert werden können.
    “document.all” und andere proprietäre Modelle sind relativ einfach nachzubilden.

    Wenn es um die Integration der IE6-Engine ins Betriebssystem geht (wahrscheinlich mit Windows XP) zieht auch hier das Argument nicht, da ein Browser wie Chrome oder Firefox die Engine von Microsoft nicht berührt.